Der VSBS in Nürnberg

  Der Verband Schweizer Steinbildhauer- und Steinmetzmeister VSBS trat in Nürnberg mit einem starken Team auf und konnte als Gast am grossen und attraktiven Messestand des Bundesverbandes Deutscher Steinmetze BIV positiv auf sich aufmerksam machen.

Der BIV hatte zur Messe ein ausgesprochen vielfältiges Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Dazu gehörten nebst Vorträgen und praktischen Vorführun-gen unter anderem eine «Kreativwerkstatt» und eine kleine Grabmalausstellung, bei welchen sich auch die Schweizer und Österreicher beteiligen konnten, ein Steinmetz-Café als Treffpunkt und ein spezieller Kooperationsstand. VSBS-Präsident Ernesto Ghenzi zeigte sich nach Messeschluss äusserst zufrieden über den gemeinsamen Auftritt und hofft, dass sich die grenzüberschreitenden Beziehungen im Steinbildhauer- und Steinmetzgewerbe innerhalb des deutschsprachigen Raums in Zukunft weiter vertiefen lassen.
Grosszügige Sponsoren Mehrere Firmen und Einzelpersonen aus dem Kreis des Verbandes Schweizer Bildhauer- und Steinmetzmeister VSBS haben die Auslagen für die drei Schweizer Teilnehmer beim 1. Europäischen Nachwuchswettbewerb mit Beiträgen zwischen 20 und 1000 Franken in Form von Bargeld oder Naturalien (Werkzeuge, T-Shirts) grosszügig unterstützt. Es sind dies, in alphabetischer Reihenfolge:

  • Daniel und Sabine Burla, Werkstatt für Natursteinarbeiten, Murten FR
  • Romano Fenaroli, Fenaroli Bildhauer, Zürich-Witikon
  • Walter Ghenzi AG, Natursteinarbeiten, Uznach SG
  • Robert Heidelberger, Gränichen AG
  • Thomas Liebig, Stoneage Liebig, Flüelen
  • Marco Marazzi, Marazzi AG, Kreuzlingen TG
  • VSBS-Regionalverband Nord
  • Roland Schmitt, Schmitt Natursteinwerk AG, Herisau
  • Doris Solenthaler, Steinbildhauerin, Gebenstorf AG
  • Lilian H. Zürcher, Steinbildhauerin, Schüpbach BE
  • Ferronato AG, Ehrendingen AG


Erfolgreich in Wettbewerben

War die Schweiz, wie erwähnt, bei den Ausstellern nur schwach vertreten, so machte sie da-für im Rahmenprogramm der Messe umso mehr auf sich und ihre Leistungen aufmerksam. Im renommierten «Deutschen Naturstein-Preis 2013» ging die bedeutendste Auszeichnung im Wert von 15 000 Euro an den Verfasser des Neubaus e-Science-Lab HIT auf dem Gelände der ETH Hönggerberg.


Nachwuchswettbewerb

Aus Schweizer Sicht gewissermassen das Tüpfchen auf das i setzte die 19-jährige Bildhauer-Auszubildende Melanie Sterba aus Bassersdorf ZH, die den erstmals während der Messe veranstalteten «Europäischen Nachwuchswettbewerb im Steinmetzhandwerk» gegen sechs männliche Mitbewerber für sich entscheiden konnte. Die nächste Ausgabe der Stone+tec findet turnusgemäss in zwei Jahren, vom 13. bis 16. Mai 2015, wiederum im Messezentrum Nürnberg statt. Aktuelle Produktinformationen von der diesjährigen Messe finden sich im Internet unter www.ask-stone-tec.com

 

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